Maritime Logistik schlägt Wellen auf der transport logistic

Maritime Logistik schlägt Wellen auf der transport logistic
Die maritime Wirtschaft ist eine Wachstumsbranche. Und das Zentrum dieser Branche liegt wieder einmal in München während der transport logistic, die vom 5. bis 8. Mai 2015 stattfindet. Auch wenn München selber keinen Hafen bietet, präsentieren alleine aus diesem Bereich über 170 Unternehmen ihre Dienstleistungen auf der Internationalen Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Darunter namhafte Hafenausrüster, Liniengesellschaften und Reedereien. Noch nie waren so viele Binnen- und Seehäfen sowie Binnen- und Seeschiffsreedereien aus dem In- und Ausland vertreten.

Allein in Deutschland ist die maritime Logistik mit mehr als 380.000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 50 Milliarden Euro einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Und alle großen deutschen und auch europäischen Häfen sind auf der transport logistic dabei. Mit einem eigenen Stand stellen zum Beispiel die Häfen Duisburg, Hamburg, Bremen und Niedersachsens sowie Rotterdam, Göteborg und Kaliningrad aus. Noch nie zuvor hat sich dieser Logistikteilbereich in vergleichbarem Umfang und dieser vollen Breite auf einer Messe präsentiert.

Der Trend bei den internationalen Häfen geht dabei zu einer einheitlichen Präsentation auf einem Gemeinschaftsstand. Dabei stehen Häfen einzelner Länder nicht mehr im unmittelbaren Wettbewerb, sondern präsentieren sich unter einer Flagge. So können alle unterschiedlichen Leistungen vorgestellt und die Kundenwünsche aus einer Hand bedient werden. Den beteiligten Häfen erleichtert dies den Markteinstieg und reduziert gleichzeitig den Aufwand für die eigene Messebeteiligung. Mit einer gemeinsamen Präsenz sind 2015 unter anderem die Häfen aus Norwegen, Finnland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Spanien vertreten. Weitere Internationalität bringen darüber hinaus Häfen aus Saudi Arabien, Bahrain und Indonesien.

Die Bedeutung der maritimen Wirtschaft unterstreicht die transport logistic darüber hinaus mit einer eigenen Konferenz im Rahmenprogramm. Bereits zum achten Mal findet am ersten Messetag, den 5. Mai 2015, die mariLOG, Internationale Konferenz für maritime Logistik, statt. Organisiert von der DVV Media Group diskutieren Experten der Lübecker Hafengesellschaft, von Sartori & Berger, der Bruhn Spedition, Arkon Shipping, TT-Line und Hapag-Lloyd über „In der Schwefelfalle – Welche Auswirkungen die seit Anfang des Jahres geltenden, strengeren Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee auf Verkehrsströme und Preise haben“. Zudem gibt es einen Vortrag zum Thema „Schifffahrt und Klimaschutz – Wie passt das zusammen?“.

Neben der mariLOG erwarten die Besucher im Rahmenprogramm weitere Foren rund um den Hafen. Am Mittwoch wird in „Automatisierung in Häfen – notwendige Investition zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit oder teure technische Spielerei?“ an Beispielen aufgezeigt, was technisch bereits in der Hafenautomatisierung möglich ist, was sich aktuell in der Entwicklung befindet und wohin die Reise in den nächsten Jahrzenten gehen wird.

Am Donnerstag geht es dann um „Häfen des Nordens versus Häfen des Südens: Zusammenschluss oder neues Gleichgewicht“ sowie „Strukturwandel im Containerverkehr der europäischen Seehäfen – Auswirkungen auf den Hinterlandverkehr und Binnenterminals“. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Herausforderungen sich unter anderem aus der Senkung der Schwefelgrenzwerte für die Binnenterminals und damit die Mengenerwartungen im Hinterlandverkehr ergeben.

Für die am Binnenverkehr Interessierten bietet sich das Forum „Donau – der neue Rhein?“ an, in dem die zunehmende Bedeutung der Donauverkehre beleuchtet wird. Mit all diesen Facetten wird München einmal mehr im Mai zum Mittelpunkt der maritimen Welt.

Weitere Informationen zur Messe und zum Rahmenprogramm finden Sie unter: www.transportlogistic.de/de/Programm

 

 

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